Folge 6: Heimat entsteht dort, wo Menschen dich erwarten
Shownotes
Integration beginnt oft nicht in Programmen oder Formularen – sondern bei Begegnungen im Alltag.
In dieser Folge sprechen Michaela Tschuor und Gisela Widmer mit Anya Heini und Burcu Aksoy über Zugehörigkeit, Einsamkeit, Vereine und die Kraft kleiner Gesten.
Burcu erzählt von ihrem Ankommen in Luzern nach der Flucht aus der Türkei – und davon, wie Begegnungen im Verein ihr geholfen haben, Teil der Gesellschaft zu werden. Anya zeigt, warum echte Integration dort entsteht, wo Menschen gemeinsam Zeit verbringen, sich begleiten und willkommen fühlen.
Eine persönliche Folge über Mut, Gemeinschaft und die Frage, wie wir als Gesellschaft wirklich «zämewachse».
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00:00:13: Herzlich willkommen zu unserer neuen Podcast-Folge Zusammenwachsen,
00:00:17: das
00:00:17: Präsidialjahr.
00:00:19: Wir sind heute mit der Folge sechs unterwegs.
00:00:22: Es geht ums Thema Integration und der Untertitel von unserem Podcast heißt Hüt Heimat entsteht dort wo Menschen dich erwarten.
00:00:32: Und man merkt gerade ich wechsel ins Hochdeutsch.
00:00:35: in dem heutigen Podcast werden wir nämlich unsere Gäste begrüßen die im Schweizerdeutsch noch nicht ganz so sattelfest sind, deswegen heute auf Hochdeutschen.
00:00:46: Ja was bedeutet eigentlich Heimat?
00:00:49: Ist Heimat
00:00:50: ein Ort?
00:00:51: ist Heimat eine Sprache oder ein Pass Oder vielleicht auch etwas ganz anderes?
00:01:00: Vielleicht entsteht Heimat genau dort wo Menschen nicht nur nebeneinander leben sondern einander begegnen Wo vielleicht auch jemand sagt Komme ich begleite dich einfach mal zum ersten Training, wo man vielleicht auch nach einem Sport noch einen Kaffee zusammentränkt.
00:01:20: Vielleicht ist Heimat auch dort, wo jemand zum ersten Mal das Gefühl hat jetzt gehöre ich wirklich dazu?
00:01:28: Das sind alles Fragen die uns heute beschäftigen.
00:01:30: unser Präsidialjahr steht ja unter dem Motto zusammenwachsen und dieses Motto ist bewusst so gewählt denn Zusammenhalt entsteht nicht von selbst Er entsteht immer dort, wo Menschen bereit sind aufeinander zuzugehen.
00:01:46: Und gerade beim Thema Integration sprechen wir politisch oft über Strukturen – über lange Verfahren vielleicht auch über Zahlen von Zuwanderung.
00:01:58: Aber heute möchten wir ein bisschen früher ansetzen bei der Frage der Integration nämlich dort wo Menschen Beziehungen aufbauen, wo Vertrauen entstehen kann Und wovor aus Fremden dann eben irgendwann auch Nachbarn werden.
00:02:12: Freundin, Teamkollegen oder Vereinsmitglieder und genau darüber sprechen wir heute!
00:02:21: Ja wir freuen uns ganz außerordentlich auf unsere zwei Gäste und wir beginnen mit der Vorstellung unserer Gäst hier am Tisch.
00:02:30: Wir freuen uns sehr dass wir jetzt einen Raum schaffen konnten, in dem wir euch beide begrüßen können.
00:02:37: Bei uns ist Anja Heini.
00:02:40: Anja ist Gründerin des Vereins Integration in der Freizeit – ein Verein, der geflüchtete Menschen dabei unterstützt, einen Platz in Luzerner Vereinen und Freizeittruppen zu finden.
00:02:53: Sie ist in Sheffield in Norden England aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Lutzern.
00:03:01: Ihr beruflicher Weg führte sie von der Tourismusbranche, über viele Jahre Eltern-Kind singen auf Englisch bis hin zu verschiedenen Integrationsprojekten die ihr besonders am Herzen liegen.
00:03:15: Aus der Überzeugung dass echte Begegnungen im Alltag entstehen gründete sie in den Verein Integration in der Freizeit bei dem Sie heute als Koordinatorin tätig ist.
00:03:30: Neben ihrem Engagement, liebt sie Musik und Theater ist gerne in den Bergen und mit dem Velo unterwegs.
00:03:38: Die Idee hinter dem Verein ist bestechen- und eigentlich ganz einfach und gerade deshalb so stark.
00:03:45: Integration passiert nicht nur im Klassenzimmer, so beim Deutschunterricht sondern eben mitten im Alltag.
00:03:54: So
00:03:55: beim Sport, beim Singen oder einfach beim Zusammensein.
00:03:59: Ja, schön bist du da Anja!
00:04:01: Herzlich willkommen.
00:04:02: Danke vielmals.
00:04:05: Und bei uns ist Burcu Aksoy.
00:04:07: Burcu kam in die Schweiz aus der Türkei.
00:04:12: Burçu ist IT-Expertin und war früher Informatiklehrerin in ihrem Heimatland und hat den Luzern zunächst etwas erlebt nachdem sie angekommen ist was viele Menschen nach einer Flucht erleben
00:04:26: nämlich
00:04:27: Einsamkeit.
00:04:28: Heute arbeitet Burcu selber als Vereinsvermittlerin im Verein Integration in der Freizeit mit und begleitet andere Menschen auf ihrem Weg ins gesellschaftliche Leben, Burcu ist verheiratet und Mutter und wir werden gleich ein bisschen mehr von deinem Leben hören.
00:04:46: Schön bist du da!
00:04:46: Burcu herzlich willkommen.
00:04:48: Danke vielmals für diese
00:04:49: Einladung.
00:04:52: Ja wie immer beginnen wir unseren Podcast mit einem Ritual.
00:04:56: Unsere Gäste bringen immer einen Gegenstand, ein Lied oder etwas Symbolisches mit was sie verknüpfen und dem Thema heute halt mit dem Thema Integration und Heimat finden.
00:05:08: Jetzt nimmt es uns natürlich wunder und interessiert uns Burcu!
00:05:10: Was hast du uns mitgebracht?
00:05:12: Ich habe ein Foto mitgebracht.
00:05:15: meine Töchter hat beim Projekt Ich und Lutz Sehn vom Zentralverein Integration und Kultur das Zivil gemacht.
00:05:27: Das Thema war, wo fühlst du dich zu Hause?
00:05:32: Mein Tochter hat diese Ort gewählt ein Blick auf die historische Altstadt von Lutz-Sehn vom Seeufer aus.
00:05:43: Auf der Foto sieht man einen Schiff auf.
00:05:47: Ich habe meiner Tochter gefragt, wieso hast du diese Orte gewartet?
00:05:54: Sie hat mir erklärt.
00:05:56: Luzan sieht wie Istanbul aus!
00:05:59: Ein
00:06:01: gewisser Ehrlichkeit mit dem See.
00:06:05: Vor allem Schiff und Rote Flagge erinnern sie an unsere Heimat.
00:06:11: Es ist ein tolles Gefühl Sehr
00:06:36: schön.
00:06:38: Schöne Analogie, da bin ich jetzt Auch gespannt mit dem Ausblick Istanbul Luzern, was Anja mitgebracht hat.
00:06:47: Was
00:06:47: verbindest du?
00:06:49: Ich habe ein Live-Aufnahme meines jazzcore Chestnut Voices mitgebracht.
00:06:56: Singen war immer für mich eine Möglichkeit an einem neuen Ort Menschen kennenzulernen und Kontakten zu knüpfen.
00:07:04: Und unser Chor besteht aus Frauen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Altersgruppen.
00:07:10: Und letztes Jahr würden wir in die Akapelle Night in Zürich eingeladen und aller Kühe dort müssten das gleiche Lied orangieren.
00:07:23: Letztes Jahr war es Labambele von Müslin, der Schweizer Musiker mit türkischer Würzeln – vielleicht einige von euch kennen dieses Lied!
00:07:35: Für mich passt das perfekt zum Thema Integration.
00:07:38: Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kommen zusammen und schaffen etwas Gemeinsam, etwas Neues.
00:07:45: Und unser Dirigentin Regula Schneider hat das Lied für unsere vierzendstimmige Frauenchor arrangiert – und das Solo würde von unserer Chorekollegin Leata Haksimurati gesungen!
00:07:57: Falls jemand Lust hat, das live zuzuhören, wir singen das Stück nochmal am Finx-Sondag in der Käselagerinstanz.
00:08:05: Sehr gut, also hingehen und zu hören.
00:08:08: Ich glaube wir hören mal in den Song rein!
00:08:43: Ja ich glaube... Es zeigt ganz klar der Song und auch das Bild.
00:08:48: Burcu, was du uns mitgebracht hast?
00:08:49: Das verbindet euch irgendwie.
00:08:51: Muslim hat ja doch einen türkischen Hintergrund.
00:08:55: Man sieht hier Musik verbindet.
00:08:58: Und das Bild zeigt Heimat entsteht eben durch Emotionen und vielleicht auch durch Bilder die man mitbringt aus der eigenen Geschichte.
00:09:07: Ja ich glaube... Da sind wir schon so etwas bei der Geschichte angelangt.
00:09:12: Du schlägst die Brücke schon zu deiner Heimat,
00:09:16: die
00:09:17: vielleicht ein Stückweise noch in der Türkei liegt aber auch etwas Heimat jetzt in Luzern in deinem Herzen angekommen ist.
00:09:27: Vielleicht kannst du etwas erzählen?
00:09:30: Du kamst im Jahr zwanzig-einundzwanzig nach Luzernenwurzschu.
00:09:34: Wenn du jetzt an diese erste Zeit zurückdenkst, wie hast du dich damals gefühlt?
00:09:41: Wie war dieses Ankommen?
00:09:45: Als ich angekommen bin, war meine Gefühle sehr gemischt.
00:09:50: Ein Teil von mir war schon toll, weil ich es geschafft hatte.
00:09:56: Ich war glücklich mit meiner Tochter endlich frei und in Sicherheit zu sein!
00:10:04: Ich habe gemerkt, dass die Welt groß ist und nicht nur aus der Türkei besteht.
00:10:12: Das hat mir sehr beruhigt.
00:10:15: auch die Hilfe von Ämtern und Menschen hier hat mir ein gutes Gefühl gegeben.
00:10:22: aber ich hatte auch Angst.
00:10:25: alles war neu das System.
00:10:29: Ich hatte keine Freunde hier.
00:10:33: Alles war fremd für mich.
00:10:36: Ich war traurig, weil ich meine Familie, mein Heimat und meine ganzen Erinnerungen zurückgelassen habe.
00:10:48: Diese zwei verschiedenen Gefühle waren sehr anstrengend für mich in dieser Zeit oft sehr müde.
00:11:00: Du warst in der Türkei Informatik-Lehrerin und ich glaube dein Mann oder ist Prof.
00:11:07: an der Universität, du hattest einen Beruf, ihr hattet eine Wohnung, er hatte ein Leben.
00:11:15: Ihr wart sehr in dieser wissenschaftlichen akademischen Welt verankert und plötzlich verändert sich alles.
00:11:22: Magst du erzählen was passiert ist?
00:11:28: war ich Lehrerin, Informatiklehrerin und hatte ein stabiles Leben.
00:11:34: Aber seit Jahrzehnten hat sich alles verändert.
00:11:40: Heute ist mein Leben viel bewächterer!
00:11:43: Ich bin wieder eine Schülerin geworden, weil ich eine neue Sprache lerne.
00:11:50: Das war für mich nicht schwer eigentlich, weil es Liebe neue Dinge zu lernen.
00:11:57: Trotzdem vermisse ich ein stabiles Leben.
00:12:02: Das ist nur möglich, wenn ich einen Job finde.
00:12:05: Deshalb habe ich meine Karriere gewechselt von der Lehrerin zur Sodferentwicklerin.
00:12:14: In der Schweiz braucht man als Lehrerin das C-II dort zertifiziert.
00:12:21: Das im Moment sehr schwierig für mich.
00:12:25: Ach, das Kopptuch ist eine Barriere in diesem Beruf.
00:12:31: Deshalb habe ich meinen Beruf angewendet.
00:12:35: In dieser Zeit habe ich viel gemacht.
00:12:39: Zuerst habe ich zwei Niveau in Deutsch erreicht.
00:12:43: Ich habe ein Jahr informatik Kurs an der Universität Luzern als Gast Studentin besucht und ich habe zwei Bootcamp als Solviers, eines davon bei Power Coders.
00:12:59: Und letzte Woche war ich beim Karrierday und habe mit Unternehmen gesprochen.
00:13:06: Ich warte jetzt auf Antworten, wenn alles gut läuft!
00:13:11: Ich hoffe so dass,
00:13:12: mache ich auch
00:13:13: Praktikum und danach einen Vollzeitjob in der Informatik.
00:13:20: Und aktuell arbeite ich als Freiwillig in der Verein Integration in der Freizeit und als Ehrenamtliche in der Vereinsentrale Verein Integration und Kultur.
00:13:35: Die Jahrreservations-Wahntausendsechzehn und Zweittausendsechsundzwanzig sehe ich nicht als Verlust.
00:13:44: Ich habe mich immer weiterentwickelt, ich habe jetzt ein sehr gutes Netzwerk in der Schweiz.
00:13:52: Das ist das größte Geschenk für mich eigentlich.
00:13:56: Sehr schön!
00:13:58: Ja du hast erzählt... In dieser Zeit des Ankommens hier in Luzern war es manchmal einsam, aber es hat sich eine Tür geöffnet durch den Verein Integration in der Freizeit.
00:14:16: Und du hast das als sehr berührend und als wichtige Station beschrieben – auch schon im Vorgespräch!
00:14:27: Warum war der Verein so ganz wichtig für dich?
00:14:32: Also, Vereins sind für mich eine ... wie Brücke.
00:14:39: Manche Menschen wollen sich integrieren aber sie haben Angst oder keinen Selbstvertrauen.
00:14:48: Sie finden oft keinen Ort für Kontakt.
00:14:53: Einverein ist wie ein Coach oder ein Reiseführer.
00:14:58: Er hilft uns, wenn ich ein Mitglied bin habe ich eine Aufgabe.
00:15:05: Ich kann etwas für Lutzern tun.
00:15:08: Ich helfe Menschen die das gleiche Probleme haben wie ich.
00:15:13: Das gibt mir viel Motivation aktiv zu sein.
00:15:17: Im Verein bin ich nicht nur eine Migrantin sondern eine Kollegin.
00:15:26: Ja, ich glaube wir müssen dann schon noch etwas erklären was dieser Verein alles Fantastisches macht.
00:15:32: Anja wird uns da noch
00:15:33: ein
00:15:33: paar Erklärungen geben damit wir noch verstehen und mitfühlen können warum dieser Verein auch so eine wichtige Brückenaufgabe übernimmt.
00:15:44: Im Jahresbericht des Vereins steht ein Satz den ich auch sehr schön finde die eigene Blase gibt Sicherheit, die Welt draußen gibt Verbindung.
00:15:54: Und das hat auch etwas mit deiner Geschichte zu tun Wurzzu.
00:15:58: und du bist nicht einfach Teilnehmerin geblieben, du begleitest heute selber andere Menschen damit sie in Vereinen sich integrieren können.
00:16:08: Du bist Vereins Vermittlerin und was bedeutet dir das?
00:16:14: Dass du selber jetzt vermitteln kannst!
00:16:21: Diese Aufgabe bedeutet mir so viel.
00:16:26: Ich möchte etwas zurückgeben, ich möchte für andere schulissell sein.
00:16:33: So wie der Verein an Schulisselle für mich war.
00:16:37: es macht mich glücklich wenn andere Menschen durch meine Hilfe Mut gerwerten.
00:16:49: Ja, das wird mich zu dir, Anja.
00:16:51: Gisela hat ja schon gesagt, wir wollen ein bisschen mehr über den Verein wissen.
00:16:56: Du hast den Verein gegründet damals als du gemerkt hast, Deutschkurse allein reichen nicht ganz.
00:17:03: Kannst du uns ein bisschen berichten was dich veranlasst hat zu sagen also ich gründe jetzt diesen Verein?
00:17:09: Also ich glaube die Idee entstande ein bisschen aus meiner eigenen Erfahrung sogar in meiner Familie.
00:17:16: Ich bin in England geboren und aufgewachsen, aber meine Eltern sind auch Migranten.
00:17:21: Meine Mutter kommt aus Österreich und mein Vater ist indische Abstammung, ist aber auch nicht in Indien geboren, aufgewachsen sondern in Sanzibar.
00:17:30: Und seine Familie müsste Sanziba dann verlassen.
00:17:33: Es gab eine Revolution in den Sechzigerjahren und er ist dann in England gelandet.
00:17:43: Trotzdem, auch wenn sie Migranten waren, ich durfte in einem sehr stabilen Umfeld aufwachsen.
00:17:50: Weil meine Eltern waren sehr gut vernetzt durch Vereine und Freizeitaktivitäten.
00:17:57: Mein Vater hat zum Beispiel viel Cricket gespielt.
00:18:00: Badminton war bei Roterie dabei.
00:18:03: Meine Mutter hat den Gärtenverein Kulturvereine mitgemacht und auf diese Weise war das völlig natürlich, dass man das macht.
00:18:14: Und ich bin später dann mehrmals umgezogen und habe mich auf die gleiche Weise ohne es wirklich zu merken immer ein Chor gefunden oder irgendein Sportgruppe und das hat mich wahnsinnig viel geholfen.
00:18:29: Es ist wirklich nicht nur das Hobby sondern wirklich um Menschen kennenzulernen und die Sprache zu verbessern.
00:18:36: Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass viele andere Migrantinnen dieses Schritt nicht machen.
00:18:42: Und dann habe ich mich wirklich gefragt warum und ob es vielleicht weniger an fehlenden Interessen liegt sondern eher an unsichtbare Hürden wie Sprache oder Unsicherheit oder fehlende Kontakten?
00:18:57: Und dann, während der Corona-Zeit macht ich ein CIS in systemischem Projektmanagement an der Hochschule Luzern und dort müsste ich irgendein Sozialprojekt einer Projektskizze einreichen.
00:19:12: Dann habe ich gedacht, ich will wirklich schauen wie viel braucht es damit mehr Leute eine geeignete Gruppe finden wo sie die gleiche positive Erfahrung haben können wie bei mir?
00:19:29: Sehr spannend.
00:19:30: Im Jahresbericht schreibt ihr ja auch, du merkst wir haben den Jahresberricht gut gelesen Gisele und dich im Jahresberichte vom Verein schreibt dir ja dass viele Hindernisse unsichtbar sind.
00:19:43: ich denke Hindernische wie Sprache Angst Kultur so diese ganzen Unsicherheiten.
00:19:49: Und jetzt mal Hand aufs Herz und die Frage vielleicht an euch beiden Unterschätzt der Kanton vielleicht etwas bei der Frage der Integration?
00:19:59: Etwas, was ihr vielleicht im Verein anders macht als der Kantone seinen Integrationsauftrag sieht.
00:20:06: Ich finde natürliches Sprache sehr wichtig und Hochdeutsch muss man lernen weil wenn man ein Job braucht damit was schriftlich funktioniert muss man Hochdeutchen lernen.
00:20:20: aber das hilft mir nicht im Alltag wenn du Sozialbegegnungen haben willst.
00:20:26: Du musst Schweizerdeutsch nicht unbedingt sprechen, aber verstehen und es ist wirklich... Man lernt das nicht mit einer Lektion.
00:20:36: man muss einfach Kontakt haben mit Einheimischen und das immer wieder hören Und wenn du das gehört hast und nicht verstehst, einfach fragen.
00:20:44: Also ich bin hierher gekommen zum Glück mit Hochdeutschen Eben.
00:20:47: meine Mutter ist Österreicherin habe Ich auch in Österreich gewohnt Aber ich habe auch.
00:20:52: Es hat eine Weile gedauert, bis ich Schweizerdeutsch verstanden habe.
00:20:56: Und es ist oft so kleine Gespräche, Humor oder interkulturelle Unterschiede und wie man miteinander umgeht, das hört man wirklich... Da ist es wichtig dass man SchweizerDeutsch beherrscht Genau.
00:21:16: Deshalb sind Vereine so wichtig, war dort passiert Sprache ganz natürlich und nebenbei nicht nur ich muss diese Satz dann sagen richtig grammatisch aber nein ich muss das kommunizieren.
00:21:29: und ja das ist ein völlig anderes Fähigkeit.
00:21:35: Ja man könnte schon sagen ja gut in Luzern ganzen Kanton gibt es ganz viele Vereine, ja kommt doch einfach.
00:21:43: Wir sind alle offen das könnte so funktionieren aber ihr seid dann die Brückenbauerinnen und Brückenbauern und sagt ja nein ich glaube einfach so geht man nicht in einen Verein und kommt so in Kontakt so locker sondern es braucht eben jemanden der ja die anderen die noch nicht ganz angekommen sind, an der Hand nehmen und sagen komm wir gehen zusammen in diesen Freien.
00:22:09: Und schau mal ja gefällt dir das hier um die Bedwinkten zu spielen?
00:22:14: Hier zu schwimmen gefallen mir auch die Leute finde ich Kontakt ist es auch interessant und vielleicht auch lustig für mich mit diesen Menschen zusammen zu sein eben dann noch einen Kaffee zu trinken nach dem Training wenn es jetzt um Sport geht oder nach dem Singen im Chor.
00:22:33: Und es ist dann eben nicht die Integration von oben hin her, dass man sagt ja ihr müsst jetzt dorthin gehen.
00:22:40: Ich glaube das ist gut sondern eben das auf Augenhöhe sich begegnen und sich einlassen auf das was passiert und ganz viele Zufälle bringen dann schöne Freundschaften oder kleine Begegnungen mit sich.
00:22:53: und da hilft der Verein schon enorm weil einfach so den Mut aufbringen in einen fremden Verein Mit Leuten, die man ja nicht kennt sich zu integrieren.
00:23:06: das ist auch für Schweizerinnen und Schweizer eine Hürde.
00:23:10: Und dann stelle ich mir vor wenn man nicht einfach Schweizer-Deutsch fließend spricht dann ist es doch ein enorm mutiger Schritt an das zu
00:23:23: machen.
00:23:28: Ich denke ihr arbeitet ja auch sehr pragmatisch und mich würde noch interessieren Anja Wie geht so etwas konkret?
00:23:37: Ihr organisiert Schnuppertrainings, begleitet einen Menschen.
00:23:40: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:23:42: Also wir arbeiten mit ungefähr siebzig Teilnehmenden pro Jahr und wir treffen jede Person eins zu eins für ungefähr eine Stunde meistens in Bobacchi Und wir überlegen was Sie vorher gemacht haben, was sie für Interessen haben und wir erklären auch wie es wichtig ist auch dran zu bleiben.
00:24:03: Also sie müssen eigentlich auch etwas unterschreiben und zu sagen, dass Sie bei uns ein Jahr mitmachen.
00:24:09: Und die Idee ist wenn es auch bei der ersten Verein nicht klappt wir schauen warum und vielleicht finden wir dann etwas anderes das besser passt.
00:24:18: so es ist wirklich ein ganzes Jahr.
00:24:20: bleiben wir dran und ja und dann wenn sie.
00:24:25: wir können wir schicken oft an Webseiten.
00:24:28: die müssen sich auf Deutsch lesen.
00:24:30: und wenn sie sagen, ja das könnte mich interessieren.
00:24:34: Wir organisieren dann ein der Schnuppen zusammen mit den Vereinen wir klären auch ein bisschen über uns und dann wir gehen oft mit.
00:24:46: Das heißt wir machen so einen Ausflug zusammen praktisch und wir gehen dort zusammen hin und das hat zwei Funktionen.
00:24:52: also erstens es ist natürlich eine große Unterstützung für diese Person weil Wenn etwas schiefgeht, ist es meistens am Anfang.
00:25:00: Vielleicht findet ihr Turnhalle nicht oder die Menschen nicht.
00:25:06: Das kann locker passieren und wenn wir zu zweit sind dann hilft das.
00:25:11: aber es ist auch wichtig für uns die Vereine selber kennenzulernen Und wenn es für diese Person nicht passt vielleicht Begegen wir ein anderer Teilnehmender zu einem späteren Zeitpunkt, die besser passt.
00:25:23: Es gibt X Volleballvereine zum Beispiel und einige sind wirklich plausch, einige sind auf Leistung und unsere Teilnehmer sind genauso unterschiedlich.
00:25:34: Und das so besser wie die Vereine kennenlernen, desto besser können wir dann mit deinen Verknüpfen eine langfristige Erfolg haben könnten.
00:25:53: Jetzt habe ich schon eine Frage.
00:25:55: Wann hattest du das erste Mal dann auch das Gefühl, dass du wirklich nicht nur so Gast bist in einem Verein sondern eben Teil eines Vereins oder sogar Teil unserer Gesellschaft hier?
00:26:08: Kannst du das beschreiben?
00:26:10: Ja gerne!
00:26:12: Also das war in zweiten Momentan.
00:26:15: Nicht nur ein... sondern auch zwei, als ich meine erste eigene Wohnung bezogen habe.
00:26:24: Das ist für mich physische Sogehörigkeit.
00:26:28: Der zweite Moment war der Sport.
00:26:31: Das sind für mich soziale Sogeheuerigkeiten.
00:26:36: Durch den Sport habe ich Menschen getroffen und Freunde gefunden.
00:26:44: Und das Wichtigste ... endlich konnte ich das Deutsch aus den Kursen im echten Leben benutzen.
00:26:52: Mit diesen zwei Dingen habe ich mein Fundament gebaut.
00:26:57: Schön!
00:26:59: Also, ich denke schon wir diskutieren ja oftmals über diese Integration.
00:27:04: wie kann das gelingen?
00:27:06: Wie kommt man dann wirklich zu dieser Integration?
00:27:10: dass man das auch fühlt und spürt?
00:27:13: und das eine was du jetzt beschrieben hast ist das Wohnen der Sportteil, eben der Freizeit auch zu sein mit uns.
00:27:21: Es geht ganz stark um die Zugehörigkeit.
00:27:25: und ja vielleicht stellen wir manchmal auch die falsche Frage.
00:27:30: Vielleicht geht es weniger darum wie integrieren sich Menschen sondern mehr darum Wo schaffen wir diese Räume, damit die Menschen überhaupt mitmachen können?
00:27:43: Und so niederschwellig einfach dabei sind und sich begegnen können.
00:27:47: Wie können wir auch diese Angebote sichtbar machen?
00:27:51: Denn Integration eben passiert ja nicht nur auf dem Papier oder man schöne grammatikalische Sätze bilden kann sondern... Dort, wo sich die Menschen begegnen und ein positives Gefühl hoffentlich auch entsteht.
00:28:06: Dort passiert Integration.
00:28:08: Und man begegnet sich als Mensch mit seinen Interessen, seinen Stärkern und Schwächen.
00:28:16: Ja ich würde gerne eine Anschlussfrage an euch beides stellen.
00:28:20: Wir haben jetzt gelernt in dem Gespräch dass Vereine gesellschaftlich sehr wichtig sind.
00:28:27: Eigentlich wissen wir das aus dem Bereich der freiwilligen Arbeit.
00:28:31: Speziell spannend ist es eben diesen Verein zu gründen, den du Anja gegründet hast um Integration durch diesem Verein zu ermöglichen in dem man eigentlich andere Vereine kennenlernt.
00:28:43: Jetzt wenn ihr einen Wunsch frei hättet was würdet ihr anderen ankommenden Inselzern wünschen?
00:28:55: Mitmachen!
00:28:56: Einfach
00:28:58: mitmachen alles was dich interessiert dort hingehen und probieren.
00:29:04: Und es kann gut sein, dass nicht alles wirklich deine Sache ist aber jedes Mal lernt man ein bisschen mehr wo man sich wohlfühlt und es gibt so viele Freizeitgruppen.
00:29:15: Es gibt wirklich etwas für alle.
00:29:18: Genau Du würdest sagen unsere Vereine sind auch offen oder kommt man daran einfach rein?
00:29:26: Also es gibt schon Barrieren natürlich Dort, wo wir uns einsetzen.
00:29:32: Manchmal ist die Kostüm zum Beispiel.
00:29:36: Aber ... Wir haben nicht mehr eine Lösung gefunden.
00:29:39: Manchmal ist das auch ein Beispiel.
00:29:42: Jetzt ist Wolle-Luzern.
00:29:43: Wir haben oft dort angefragt und dann hört man nichts.
00:29:48: Und man weiß, es ist die Gruppe voll.
00:29:51: Dann haben wir wirklich mit dem Vorstand gesprochen.
00:29:53: Schauen!
00:29:54: Wir haben viele Leute, die gerne wollen Ball spielen.
00:29:56: Was müssen wir machen?
00:29:58: Wir haben eine Lösung gefunden.
00:30:00: Zwischen Osten und Sommer haben die kein Matches mehr, es gibt nicht so viel Drang an Sporthallen.
00:30:07: Und jetzt seit dieses Jahr das zweite Mal dürfen unsere Personen zwischen Osten- und Sommer zehnmal schnuppen gehen.
00:30:15: Das ist wirklich oft genug damit man sieht, dass dieser Person Potenzial für der Person das Richtige ist.
00:30:21: Dann können sie mit der neuen Saison anfangen!
00:30:24: Was wäre dein Wunsch, Putschuhe an anderen Personen die in die Schweiz geflüchtet sind?
00:30:30: Diese Integrationsprozesse ist sehr schwierig.
00:30:36: Aber meine Wünsche
00:30:38: bitte, ich habe eine Bitte
00:30:42: Kraft zu
00:30:42: sein und aktiv zu sein.
00:30:46: Dieses Integrations-Prozess brauchen wir es schaffen!
00:30:51: Dafür brauchen wir eine Mühe.
00:30:56: Obwohl niemand bei dir kommt, können sie miteinander gehen.
00:31:02: Hey ich bin da!
00:31:04: Ich bin offen
00:31:05: und
00:31:05: möchte integrieren.
00:31:07: Ich kann alles schaffen.
00:31:09: Das klingt ... Es ist sehr einfach zu sagen aber ich weiß... Das klingt sehr schwierig für Migrantinnen und für die geflüchtete Menschen.
00:31:22: Aber
00:31:24: immer
00:31:25: aktiv zu sein, die Menschen können eigene Vereine finden, aktiv zu seien, schüttert zu reduzieren, sie fokussieren immer positive Dinge.
00:31:42: Wir sind hier frei!
00:31:46: Und wir können hier alles schaffen, wenn wir wollen.
00:31:50: Das ist ein sehr guter Gefühl eigentlich.
00:31:53: Ist dann auch eine schöne Abrundung wie du das erzählst?
00:31:58: Sich selber zu motivieren, so selbst die Kraft zu entwickeln und ja auf Leute zuzugehen in Vereine zu gehen Teil unserer Gemeinschaft zu sein.
00:32:11: aber ich glaube es braucht sehr viel Energie Aber dass man wirklich immer den Mut und die Energie sammelt, dann wieder nach draußen geht und probiert.
00:32:19: Und
00:32:20: probieren.
00:32:21: Ich glaube da habt ihr so ein wenig die gleiche Botschaft viel Energie hineinzustecken und auszuprobieren mitzumachen.
00:32:29: ich glaube die Menschen sind offen.
00:32:31: wenn man sich auch offen zeigt und interessiert zeigt und mit macht Dann sind ja die meisten sehr bereit einen mit zu nehmen.
00:32:44: Und das ist wirklich die Chance, die man packen kann und hoffentlich können diese Chancen auch viele
00:32:49: packen.
00:32:50: Ja es gibt viele Möglichkeiten zu machen.
00:32:54: wir können diese Chance benutzen.
00:32:58: vielleicht was bisschen speziell bei uns ein Verein ist.
00:33:02: Ich weiß nicht, ob ich das sagen darf.
00:33:05: Bei uns wissen jetzt,
00:33:06: dass
00:33:07: wir jetzt sind, aber ungefähr ein Drittel von den Freiwilligen waren ursprünglich teilnehmende bei uns und das finde ich sehr wichtig.
00:33:17: Wir arbeiten sehr viel mit Vorbilden also wir versuchen vorbildlich zu sein.
00:33:22: es gibt auch sehr viele eben sehr viele auch Personen die nicht deutsches Muttersprache haben, aber gut integriert.
00:33:35: Dann
00:33:36: sind Sie Vorbilder.
00:33:37: ein Stück weiter?
00:33:38: Wenn sie nicht gut integiert sind und kommen in den Verein...
00:33:43: Wir finden es auch wichtig, dass Vereine – nicht nur Vereine zu sagen, sie sollten Leute integrieren, sondern dass wir das selber machen!
00:33:53: Eigentlich ist das kein Problem, weil wir merken die haben so viele Fähigkeiten und sie können diese Brückenfunktion auch sehr gut annehmen.
00:34:05: Ich finde es eine gute Nachricht also dieses selber aus diesen Flüchtlingsstatus rauszukommen.
00:34:12: sich zu integrieren und dann zum Vermittler werden ist auch sehr authentisch
00:34:18: Und dann sind alle wirksam.
00:34:21: Man merkt, man hat Energie und kann nicht das bewirken.
00:34:23: Das ist sehr toll!
00:34:24: Es ist
00:34:25: auch nicht nur Vermittler.
00:34:27: Wir haben einen Vorstand.
00:34:28: Auch unsere Buchhalzerin ist Teilnehmerin.
00:34:33: Mehr von den Helfen, die die Begleitung machen, sind diese austeilnehmende Freiwillige bei uns
00:34:44: geworden.
00:34:45: Wunderbar... Ja, man könnte noch weiter plaudern.
00:34:50: Wir wissen das!
00:34:51: Es wäre sehr spannend.
00:34:52: Wir kommen langsam zum Schluss.
00:34:54: Wir haben euch schon im Vorgespräch vorbereitet.
00:34:58: Es gibt ein zweites Ritual und wir sammeln hier immer die Satzergänzung.
00:35:05: Lucerne ist für mich
00:35:07: ... Und
00:35:08: ja, wozu?
00:35:09: Lucerne isst für dich...
00:35:11: Es ist für mich wie ein zweites Leben.
00:35:18: Ich unterteile mein Leben mittlerweile in zwei Abschnitte, die Zeit in der Türkei und in der Schweiz.
00:35:29: Selbst wenn ich mit meiner Familie nur für eine Woche Urlaub bin, vermisse ich Luzern sofort!
00:35:37: Für mich ist es der schöneste Kanton.
00:35:40: Das ist vielleicht subjektiv?
00:35:44: Für
00:35:44: mich ist die Wahrheit.
00:35:47: Ich werde niemals den Tag vergessen, an dem ich hier angekommen bin.
00:35:54: Als ich die Kaperbürocke Wasserturm und Firmalschreiterse die Berge zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich gesagt wow das ist unglaublich!
00:36:09: Und nun habe ich das Gefühl endlich richtig Atmen zu können.
00:36:16: Lucerne ist für mich wie ein geschützter Hafen, der mir in schweren Zeiten ein neues warmes Zuhause geschenkt hat.
00:36:27: Oh schön!
00:36:27: Sehr schön Ja Anja?
00:36:31: Ja
00:36:31: also Lucerne isst für mich eigentlich auch Heimat.
00:36:34: ich lebe seit vierundzwanzig Jahre hier länger als irgendwo anders sonst in meinem Leben und Ich liebe, dass Luzern klein genug ist um vieles mit dem Velo zu machen.
00:36:47: Aber trotzdem groß genug, um unglaublich viele Freizeitmöglichkeiten und Vereine anzubieten.
00:36:55: Genau das macht die Stadt ideal für mich und ideal für unser Verein
00:37:01: auch.
00:37:03: Ja sehr schön.
00:37:04: noch eine letzte Frage an euch beide.
00:37:07: Wir haben ja das Motto Zusammenwachsen, zusammen wachsen.
00:37:11: Was bedeutet zusammenwachsen ganz persönlich für euch?
00:37:18: Sammewachse bedeutet Für wir zu hören
00:37:21: und akzeptieren.
00:37:23: Es ist wieder
00:37:25: Aschure
00:37:26: noch super.
00:37:28: Viele verschiedene Zutaten ergeben ein exklusives Ganzes.
00:37:38: Wir haben unterschiedliche
00:37:40: Kulturen,
00:37:41: aber in Harmonie verschöner Virdigesellschaft.
00:37:47: Ein schönes Beispiel sagt Aine-Eins ist nur Eins.
00:37:54: Aber Nebunan der gestärt ergeben sie
00:38:00: elf
00:38:01: und nebunann ergeben Sie einhundert elf.
00:38:08: Damit das gelingt, müssen wir unsere Egoes ablegen und unseren Betrag leisten.
00:38:15: So wie ein Eiswürfel, der im Wasser schmilzt und eines mit ihm wird.
00:38:23: Nur so können wir gemeinsam als ein wunderschönes Mosaic wachsen!
00:38:34: Das bedeutet zusammenwachsen, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gemeinsam etwas aufbauen und ihrer verschiedenen Stärken einbringen.
00:38:46: Niemand muss genau gleich sein!
00:38:48: Gerade die Vielfalt an Erfahrungen, Kulturen und Perspektiven machen eine Gesellschaft stärker und lebendiger.
00:39:00: Wunderschöne Schlusssätze.
00:39:02: Danke vielmals!
00:39:03: Ja, das war unsere neue Folge von Zusammenwachsen als Präsidialjahr.
00:39:08: Ich wechsle jetzt wieder ein Schweizerdeutsch.
00:39:11: Wir haben heute gesehen, dass die Integration oft im Kleinen beginnt.
00:39:15: Vielleicht im Kleiner, als wir uns das denken mit einer Einladung, vielleicht mit einem Training oder eben mit einem Kaffee.
00:39:21: Jetzt verstehen wir auch was es Kaffees nach dem Sport auf sich hat... Und vor allem beginnt es mit Menschen, die sagen du bist herzlich willkommen.
00:39:30: Ich glaube genau das ist das Entscheidende wenn Integration soll klingen und wir haben heute auch gelernt es geht darum dass man Räumschaft wo Begegnungen überhaupt möglich sind und für einen sind da das Beste was wir solche Begegningen können möglich
00:39:44: machen.
00:39:46: Und wir haben glaube ich auch dürfen lernen Heimat entsteht nicht einfach dort wo man wohnt sondern dort wo dich Menschen erwarten.
00:39:56: Und in diesem Sinne danke ich euch beiden für eure Offenheit und euren Mut.
00:40:00: Und eure Arbeit, die ihr für uns und für euch alle auch leistet.
00:40:06: Ja, danke allen Zuhörerinnen und Zuhürern!
00:40:10: Danke an Anja Heine und Boxu Aksoi für das wirklich ehrliche berührende Gespräch.
00:40:20: Weitere Informationen zum Verein Integration in der Freizeit finden Sie in unseren Show Notes.
00:40:27: Wir verlinken hier alles, dort werden sie die Infos finden und vielleicht auch einmal einen Zugang zu diesem tollen Verein.
00:40:36: Zu weiterer Projekt rund um Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Kanton Luzern.
00:40:43: Verschiedene interessante Links schauen Sie noch!
00:40:46: Ja und wir freuen uns natürlich, wenn Sie auch wieder bei der nächsten Folge dabei sind.
00:40:50: Das wird übrigens unsere letzte Folge sein, gell Gisela?
00:40:54: Weil uns das Präsidial-Jahr endet um den drissigsten Juni, im Jahr zwei tausendundsechserzwanzig.
00:41:01: Wir werden darum die letzte Folge nutzen, um einen kurzen Rückblick über unser Präsidialljahr zu machen.
00:41:09: Ich weiss schon jetzt, oder wir wissen schon jetzt.
00:41:11: Wir haben schon wieder spannende Gäste dabei.
00:41:14: Vor allem freue ich mich aber, Gisela mit dir einen kurzen Rückblick zu machen.
00:41:19: Was wir alles erlebt haben in diesem Präsidialjahr...
00:41:22: Ja das freue ich mir sehr.
00:41:24: Verlugen!
00:41:25: Und bis dahin, bleiben wir doch alle im Gespräch.
00:41:27: Bleiben wir offen und ich finde Max immer weiter zusammen.
00:41:31: Tschüss zusammen.
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